Hauptgerichte, Vegan

Vegane Ramen

26. August 2018
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Ramen. Schon mal gehört? Als Ramen werden in Japan sowohl die Nudeln als auch die Suppe genannt. Das Schöne daran: es gibt nicht die eine Ramen-Suppe. Sie kann total vielfältig variiert werden. 5 Komponenten dürfen allerdings auf keinen Fall fehlen:

Die Brühe

Welche Zutaten ihr hier nehmt, ist ganz egal. Von der klassischen Gemüsebrühe über Kokosmilch oder Sojasoße – alles ist erlaubt. Abschmecken könnt ihr das Ganze mit Sesamöl, Sambal Oelek, Sake, Ingwer oder Sojadrink.

Das Gemüse

Auch hier könnt ihr nehmen, was euch schmeckt oder ihr gerade im Kühlschrank habt. Sehr beliebt sind Pak Choi, Spinat, Karotten, Kohl, Pilze aller Art oder Erbsen.

Die Nudeln

Am klassischsten sind natürlich die Ramen an sich. Aber auch jede andere Nudelart macht sich hervorragend in der Suppe: selbstgemachte, glutenfreie, Reisnudeln, Glasnudeln, Spaghetti oder Mie-Nudeln.

Das Eiweiß

Fleisch ist hier absolut nicht notwendig. Total gut schmeckt hier Räuchertofu. Aber auch Natur- oder Seidentofu, Tempeh oder Seitan eignen sich perfekt.

Das Topping

Das Topping macht nicht nur den letzten Feinschliff, sondern tut auch noch einiges für die Optik. So bin ich zum Beispiel total Koriander verfallen. Er rundet diese Suppe einfach perfekt ab. Lecker dazu schmecken auch Erdnüsse, Sesam, geriebener Ingwer, frische Chiliringe oder diverse andere Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch und Zitronenmelisse.

Ihr seht also: Ramen sind auch das perfekte „Reste-Essen“. Hier kann eigentlich fast alles verwendet werden. Wichtig finde ich nur, dass sich gekochte und frische Zutaten ergänzen. So habe ich zum Beispiel die Champignons angebraten, die Möhrenstreifen aber roh dazugegeben.

Habt ihr auch schon mal Ramen selbst gemacht? Was sind eure Lieblings-Zutaten? Diese hier mag ich sehr gerne:

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Zutaten

(für 2 Personen)

  • 150 g vegane Mie-Nudeln
  • 1 Zwiebel
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 5 EL Sonnenblumenöl
  • 1 Dose Kokosmilch
  • 1/2 TL Sambal Oelek
  • Salz
  • Pfeffer
  • 1 kleine Möhre
  • 4 Frühlingszwiebeln
  • 6 kleine Champignons
  • 175 g Räuchertofu
  • ein paar Zweige frischen Koriander, ersatzweise glatte Petersilie
  • dunkler und heller Sesam

Zubereitung vegane Ramen:

Nudeln nach Packungsanweisung zubereiten. Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Ingwer ebenfalls schälen und fein reiben. Beides in 2 EL Öl anbraten. Kokosmilch und 400 ml Wasser dazugeben (wer möchte, kann auch Gemüsebrühe hinzufügen). Die Suppe mit Sambal Oelek, Salz und Pfeffer abschmecken und einige Minuten leicht köcheln lassen. Möhre waschen, schälen und mit dem Sparschäler feine Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und waschen und in feine Ringe schneiden. Champignons putzen und in Scheiben, Räuchertofu in Streifen schneiden. Pilze und Tofu im restlichen Öl leicht anbraten, salzen und pfeffern.
Nudeln in zwei Schalen geben, mit der Suppe auffüllen und die weiteren Zutaten nach Wunsch auf der Suppe verteilen. Das war’s.

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2 Comments

  • Reply Maria Potthoff 31. August 2018 at 6:05 am

    Wollte ich unbedingt schon einmal selbst machen :) Bisher hatte ich Ramen nur in Restaurants. Immer wieder schön Rezepte aus anderen Kulturen kennen zu lernen, da blickt man immer wieder über den Tellerrand :) Liebe Grüße aus dem Rosengarten Südtirol :)

    • Reply Tanja 2. September 2018 at 2:40 pm

      Ich koche auch sehr gerne international :) Und das Rezept hier ist wirklich ganz einfach und schnell gemacht. Und so lecker :)
      Viele liebe Grüße zurück!

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