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Veganes Rührei

29. Juli 2018
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Lange danach gesucht. Endlich gefunden. Den perfekten Eiersatz. Kala Namak heißt das Wundermittel. Im Grunde ein einfaches Salz.

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Allerdings enthält dieses Salz zusätzlich Schwefelverbindungen. Klingt vielleicht erst mal seltsam. Wer aber den Geschmack von Eiern mag, wird auch dieses Salz lieben. Denn es schmeckt, in Verbindung mit etwas Fett und Proteinen, exakt wie ein hartgekochtes Ei. Und es lässt sich ganz vielseitig nutzen. Das erste Rezept, das ich unbedingt damit machen wollte, war das klassische, ganz einfache Rührei. Und ich wurde nicht enttäuscht.

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Das Rührei, bestehend aus Naturtofu, ein paar Gewürzen, Schnittlauch und eben diesem Salz, kommt geschmacklich wirklich verblüffend nah an das „echte“ Rührei ran. Auf euer Frühstücksei könnt ihr ab jetzt übrigens auch getrost verzichten. Nehmt euch einfach eine Avocado, halbiert sie und streut das Salz drüber. Sowohl in der Konsistenz als auch geschmacklich werdet ihr keinen Unterschied feststellen.

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Das Essen passt übrigens perfekt in eine ketogene, also eine fast kohlenhydratfreie, dafür aber eiweiß- und fettreiche Ernährung. Habt ihr damit schon Erfahrungen? Ich finde das Thema sehr spannend. Nicht zuletzt aufgrund des sehr schönen und informativen *Buches hier.

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Rüdiger Dahlke erklärt, wie eine ketogene Ernährung auch als Veganer problemlos funktionieren kann. Denn die ketogene Ernährung spielte bisher in der rein pflanzlichen Ernährung  kaum eine Rolle. Hier schreibt er:“ Die positiven Effekte pflanzlich-vollwertiger Kost sind inzwischen vielfach wissenschaftlich bestätigt und haben dazu geführt, dass sich der vegane Lebensstil immer weiter ausbreitet. Andererseits sind aber auch die Ergebnisse ketogener Diäten nicht von der Hand zu weisen.“ Warum also nicht einfach beides miteinander kombinieren? Geeignete pflanzliche Lebensmittel gibt es mehr als genug. Aber was genau bewirkt eigentlich eine rein ketogene Ernährung? Um den Blutzuckerspiegel und die Versorgung des Gehirns aufrechtzuerhalten, verstoffwechselt unser Körper Kohlenhydrate zu Glukose. Kann er auf diese nicht zurückgreifen, bedient er sich an seinen Fettreserven und baut diese in der Leber zu Ketonen um, die dann unseren Energiebedarf decken. So purzeln dann nicht nur die Pfunde – auch das Gehirn kann besser arbeiten. Klingt nicht schlecht, oder? Wer sich für das Buch interessiert, dem kann ich es wärmstens empfehlen. Auch, oder vor allem dann, wenn ihr euch mit dem Thema noch nicht so richtig auskennt.

Und wer jetzt gleich mit einem richtig leckeren ketogenen Rezept loslegen möchte – bitteschön:

Zutaten:

(für 2 Personen)

  • 400 g Naturtofu
  • 1 kleine Zwiebel
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • Pfeffer
  • 1/2 TL Kurkuma
  • 1/2 TL Paprikapulver
  • Kala Namak
  • Schnittlauch

Zubereitung veganes Rührei:

Den Tofu in kleine Stücke zerbröseln. Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel in Öl leicht andünsten. Tofu hinzufügen und kurz bei mittlerer Hitze anbraten. Den Tofu mit Pfeffer, Kurkuma, Paprika und Kala Namak würzen und gut verrühren. Sollte das Rührei zu trocken sein, könnt ihr noch etwas Öl dazugeben. Schnittlauch waschen, in kleine Ringe schneiden und über den Tofu streuen. Bei Bedarf das Rührei noch einmal nachwürzen.

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*Werbung wegen Namennennung. Dieses Buch wurde mir von GU kostenlos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür.

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