Glutenfrei, Tipp, Vegan

Vegane Eiweißquellen

23. Oktober 2016
Hirsesalat, Food-Blog, vegan, glutenfrei, Rezept, Stuttgart

Schlimm, diese Steine-Esserei… Aber als Veganer hat man ja nicht wirklich viele Alternativen… Oder doch?

Obwohl sich der Veganismus zum Glück immer mehr verbreitet und immer mehr Menschen immer offener mit dem Thema umgehen, steht häufig doch noch die Frage im Raum: „Woher bekommst du denn eigentlich dein Eiweiß?!“ Eine gute Frage. Eine Frage, auf die ich euch heute gerne eine Antwort geben möchte. Und so viel kann ich schon mal verraten: Veganer bekommen durch eine ausgewogene, gut durchdachte Ernährung jede Menge Proteine. Sogar so viele, dass sie darauf achten sollten, nicht zu viel davon zu sich zu nehmen.

Aber fangen wir doch am besten ganz vorne an:

Wozu braucht der Körper eigentlich Eiweiß? Proteine werden zum Aufbau und zur Regeneration von Zellen sowie zur Hormon- und Enzymbildung gebraucht. Damit unser Körper die Proteine selbst herstellen kann, benötigt er die dafür vorgesehenen Bausteine, die Aminosäuren. Natürlich kommen viele dieser Aminosäuren in tierischen Lebensmitteln vor. Aber auch in pflanzlichen stecken jede Menge davon. Durch kluges Kombinieren der entsprechenden Nahrungsmittel kommt man problemlos auf die benötigten 10 -15 Prozent, die man pro Tag zu sich nehmen sollte.

Und das hier sind hervorragende vegane Eiweißquellen:

Zum einen wären da die Hülsenfrüchte. Linsen, Erbsen, Bohnen, Kichererbsen, Soja und Co.: Sie alle liefern mehr als genug hochwertiges Eiweiß. Sie sollten daher auch täglich auf dem Speiseplan stehen.

Auch Nüsse stecken voller wichtiger Aminosäuren. Ob Erdnüsse, Walnüsse oder Cashewkerne – am besten jeden Tag eine kleine Menge davon verzehren und schon habt ihr was für eure Eiweiß-Bilanz getan.

Getreide jeglicher Art liefert unserem Körper ebenfalls viel hochwertiges Eiweiß. Reis, Hirse, Hafer und Co.: Wählt jeden Tag eines davon aus und ihr liegt auf jeden Fall richtig. Auf keinen Fall vergessen dürfen wir hier natürlich so genanntes Pseudogetreide wie Quinoa, Buchweizen oder Amaranth.

Und logischerweise enthält auch Gemüse so einiges an Eiweiß. Neben Spinat, Brunnenkresse oder Brokkoli können Champignons oder Zucchini mit einem recht hohen Proteingehalt punkten.

Optimal ist es nun natürlich, wenn ihr mehrere Nahrungsmittel miteinander kombiniert. Also zum Beispiel Quinoa mit Kichererbsen. Einen Rezeptvorschlag hab ich hier für euch. Oder wie wäre es mit dieser Kombi hier?

Ihr seht, dieser Frage muss definitiv keiner ausweichen ;-) Ich hoffe, ich konnte euch mit diesem Beitrag ein klein wenig weiterhelfen. Habt ihr weitere Fragen, Wünsche oder Anregungen? Dann immer gerne her damit!

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